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Erdferkel
 

Abstammung

Erdferkel sind sehr eigenartig aussehende Säugetiere mit langen Ohren, plumpem Körperbau, krummem Rücken und kräftigem Hinterleib. Der muskulöse Schwanz erinnert an ein Känguru und die Schnauze ist lang, röhrenförmig und hat einen schweineartigen Rüssel, der auch den Namen des Tieres erklärt. Der Geruchsinn ist sehr gut ausgebildet und bei der Nahrungssuche sehr hilfreich. Erdferkel fressen fast ausschließlich Termiten, die sie mit ihrer schmalen, langen und sehr klebrigen Zunge auflecken.

Mit ihren starken Klauen können sie hervorragend graben und selbst die härtesten Termitenbauten aufbrechen. Auffällig sind auch die langen, tütenförmigen und sehr beweglichen Ohren, die wahrscheinlich zur Wärmeregulation dienen. Erdferkel haben eine faltige, zähe Haut, die meist nur spärlich mit kurzen, borstigen Haaren besetzt ist. Einschließlich Schwanz haben Erdferkel eine Körperlänge von etwa 2 Metern und wiegen zwischen 40 und 70 Kilogramm.

Erdferkel, Abstammung-2

Die Erdferkel sind die letzten Überlebenden der Urhuftiere und werden daher als „lebende Fossilien“ bezeichnet. Sie sind zugleich die einzigen lebenden Vertreter der Röhrenzähner. Diese Ordnung wird deshalb so genannt, da die Zähne dieser Tiere keine Wurzel haben und röhrenförmige Kanäle besitzen.

Junge Erdferkel haben noch alle Zähne, während ausgewachsene Erdferkel nur noch im hinteren Teil des Kiefers Zähne besitzen. Im Zoo erreichten Erdferkel ein Alter von 25 Jahren; in freier Wildbahn dürfte ihre Lebenserwartung niedriger sein.

Erdferkel, Ernährung-1

Lebensraum und Ernährung

Das Erdferkel ist im gesamten Afrika südlich der Sahara verbreitet. Bevorzugter Lebensraum des Erdferkels sind Savannen und offenes Buschland, felsige Bereiche hingegen meidet es, da es dort keine Höhlen graben kann und wenig zu fressen findet. Bei den Landwirten in Afrika sind Erdferkel unbeliebt, da sie erhebliche Schäden auf den Feldern anrichten können. Erdferkel graben mit ihren starken Klauen große Erdhöhlen mit vielen, bis zu 13 Meter langen Gängen und einer 2 bis 3 Meter großen Kammer.

Tagsüber schlafen sie in ihrem Bau und nachts gehen sie auf Nahrungssuche. Dabei trotten sie meist gemütlich vor sich hin, die Nase nahe am Boden. So können sie einige Kilometer zurücklegen. Bei schlechtem Nahrungsangebot sind sie bis zu 30 km pro Nacht auf der Suche nach Termiten.

Sobald Erdferkel Bauten von Termiten oder Ameisen entdecken, graben sie mit den Vorderpfoten eine Furche, um dann Schnauze und Mund in den Bau hinein stecken zu können. Mit ihrer langen, klebrigen Zunge lecken sie dann die Insekten auf. Ihre dicke Haut macht sie gegen die Bisse der Insekten vollkommen unempfindlich. Die natürlichen Feinde des Erdferkels sind Löwen, Hyänen und Leoparden.

Erdferkel, Fortpflanzung-1

Verhalten und Fortpflanzung

Erdferkel sind in freier Wildbahn nur äußerst schwer zu beobachten, denn sie sind nachtaktive Tiere und nur dann am Tag anzutreffen, wenn sie sich nach einer besonders kühlen Nacht in der Morgensonne wärmen. Sie sind Einzelgänger und auf ihrer nächtlichen Nahrungssuche fast immer allein unterwegs. Dabei orientieren sie sich mit Hilfe des Gehörs und des Geruchssinns. Die Augen sind hingegen nicht besonders gut entwickelt.

Erdferkel sind sehr scheu und vorsichtig. Bei drohender Gefahr fliehen sie sofort in ihre Bauten und können dabei unerwartet schnell rennen. Werden sie trotzdem von ihren Feinden eingeholt, werfen sie sich auf den Rücken und schlagen zur Abwehr mit ihren kräftigen Klauen wild um sich.

Erdferkel bringen nach 5 bis 6 Monaten Tragezeit ein einziges Junges zur Welt. Nur in sehr seltenen Fällen werden zwei Babys geboren. Der Nachwuchs bleibt die ersten Wochen in der sicheren Höhle verborgen. Später begleitet das Junge die Mutter auf ihren nächtlichen Streifzügen. Nach etwa einem halben Jahr macht es sich selbständig und gräbt sich eine eigene Höhle. Mit zwei Jahren ist ein Erdferkel geschlechtsreif.






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